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10 juni 2006

Vergebungsgedanken und ein Klopfprozess=

von Kerstin Warkentin

Ihr könnt schon beim Lesen den Nutzen ( Borrowing Benefits) ziehen und die Klopfakupressur - Klopfpunkte klopfen.

Der Schlüssel für Vergebung kommt nicht aus dem Verstand, sondern aus dem Herzen.
Auch wenn du mit deinem rationalem Verstand weisst, dass deine Eltern das Beste taten, was sie konnten, innerhalb ihrer eigenen Grenzen, mit denen du aufgewachsen bist, reicht es nicht aus, ihnen zu vergeben.
Oft genug haben sie eben nicht ihr Bestes gegeben, sondern in unseren Augen das Schlechteste.
Wenn du auch nur einen Hauch von negativem Gefühl in dir hast im hier und jetzt in Bezug zu ihnen, dann hast du ihnen nicht wirklich vergeben.
Was würde wohl passieren, wenn du dir nur 5 minuten nimmst, und ihre Schuhe anziehst?
Kannst du jetzt wirkliches Verständnis aufbringen für das was sie dir angetan haben?
Für das, was passiert ist, und wie es passiert ist und warum sie nur so reagieren konnten
?
Vergebung bedeutet nicht, dass du völlig damit einverstanden bist, was sie getan haben und warum. Oder das du ihnen vergibst, für das was sie dir angetan haben.
Und das du jetzt mit ihren Vorstellungen, ihren Glaubenssystemen, ihren Mustern, übereinstimmst. Es bedeutet ganz einfach, dass du ein Verständnis dafür bekommst, ein Verständnis für ihre Wahrheit bekommst. Eine Sichtweise in die Wahrheit all dessen was geschah.
Es ist Mitgefühl. Frei von jeglicher Wertung. Frei von jeglicher Bedingung.
Mit jemandem mitfühlen, heisst, nicht mitleiden oder anderer Schnickschnack, sondern einfach danke zu sich selbst sagen, für dieses Geschenk des MITGEFÜHLS.

Vergebung bedeutet das eigenen Leben klar zu sehen. Sich nicht mit Gedanken an die Vergangenheit aufhalten . Denn das ist es doch, was uns alle blockiert. Diese Gedanken von gestern.
Wer ausser uns selbst gibt uns diese Gedanken?
Wer ausser uns selbst kann diese Gedanken ändern?
Wer ausser uns selbst kann diese vollgestopften Schränke des Bewusstseins aufräumen?
Klar, wir geben unseren Eltern die Schuld, weil sie verantwortlich waren für unser Wohlergehen, unsere Wertigkeit, unser Weltbild, unseren Glauben.
Und wir verurteilen sie heute dafür. Wir verurteilen auch andere Menschen, weil sie uns verletzt haben. Weil sie unser Herz gebrochen haben. Weil sie uns Schmerz zugefügt haben, körperlich, wie seelisch, geistig und emotional.
Wir sind gut in diesen Dingen der Beurteilung, der Verurteilung, der Bewertung anderer. Da kann man so schön die Verantwortung abgegeben. Nicht hinschauen auf die eigene Verantwortung. Nur wir sind alle über 18 jahre, und spätestens dann haben wir die Verantwortlichkeit über uns selbst. Über unser Leben.
Nehmen wir sie? Ändern wir wirklich was?
Wir haben so klasse rebelliert gegen unsere Eltern, gegen die Gesellschaft, gegen alles, was uns im Weg stand. Weil wir insgeheim den Schutz der Eltern hatten, den Schutz, woher auch immer. Den Schutz der Unschuld.
Wenn du über die guten und die schlechten Dinge im Leben urteilst, empfindest du keine Dankbarkeit über diese Geschenke. Du verpasst die Gelegenheit das Geschenk auzupacken, dass du dir selbst geschenkt hast. Es ist nichts anderes. Alles was uns passiert, sind Geschenke an uns selbst: Von wem sonst?
Ja, es ist Angst, was könnte da drin sein?
Angst, all die bekannten Erfahrungen wieder zu erleben, wieder zu treffen, wirklich wieder zu spüren, die Vergangenheit wieder aufleben zu lassen, was uns angetan worden ist, was wir uns selbst angetan haben.
Wenn wir uns selbst dankbar sind für diese Möglichkeiten, die sich uns jetzt darbieten und dann annehmen, was ist, dann fühlen wir uns nicht mehr als Opfer der Umstände, sondern haben die Chance für uns in Aktion zu gehen.

Wenn du einmal die Wahrheit gesehen hast, dann kannst du ganz einfach die Wahl treffen, den Schmerz, die Wut, die Angst, all die negativen Gefühle gehen zu lassen. Das sind kleine Schritte, aber es sind Schritte vorwärts, statt stehen zu bleiben.Stecken zu bleiben, in diesem Gefängnis der eigenen Grenzen. Ja, das bequem für uns, das kennen wir, warum sich ändern?
Das könnte zu noch mehr Schmerz führen, zu noch mehr Angst. Wir wissen nicht, was dahinter ist, was kommen wird. Das ist anstrengend.
Ist es nicht besser in der eigenen Komfortzone zu bleiben? Das kenne ich schliesslich. Da weiss ich, wie ich mich verhalte, das ist mein Schutz, da weiss ich mit umzugehen.
Auch wenn es mich quält, auch wenn ich leide, auch wenn ich mich selbst bestrafe. Ich weiss das alles tief in mir. Und wozu auch sich ändern?
 

Ist es nicht gefährlich? Könnte mich das, was ausserhalb meines Gefängnisses ist, mich erschlagen?
Überrollen?
Sich noch mehr meiner bemächtigen?
Diese Geister der Vergangenheit, die in dem Schrank sitzen und nur darauf warten, dass wir die Tür aufmachen, um uns zu überfallen. Alles“ linke Gesellen“ !!

 

So oder so ähnlich könnte unser Selbstgespräch lauten :
“Und ich bin selbst daran schuld. Überhaupt, ich bin an allem Schuld. Egal, was ich mache, egal was ich sage, egal was ich empfinde, es ist immer alles falsch.

Nie bin ich gut genug.

Das lässt mich schuldig fühlen. Ich trage die ganze Schuld der Welt auf meinen Schultern. Das kann ich nicht einfach gehen lassen, wer sollte das sonst tragen? Ist doch sonst keiner da, der das übernehmen will, freiwillig.! Wo käme die Welt hin, wenn ich nicht wäre??”

 

In diesem Vergebungsprozess geht es um das Vergeben für uns selbst. Nicht wirklich um das Vergeben des anderen, der Eltern, der Personen, die mich verletzt haben. Das ist das wirklich Wahre, das wirkliche Trauma, das in uns steckt. Mir selbst nicht zu vergeben, dass ich es zugelassen habe, bis jetzt.
Das ich das als Ursache genommen habe, um nicht für mich zu handeln. Das ich meine Eltern als Rechtfertigung, als Entschuldigung nehme und benutze und nicht meine eigene Angst vor mir selbst, um weiter zu leiden und mich selbst zu bestrafen. Das ich Personen als Ursache nehme, um mich selbst abzulehnen. Das ich mein Weltbild aufrecht erhalte.

 


HK:

uch wenn ich mir selbst nicht vergebe, ich liebe uns wertschätze mich trotzdem

auch wenn ich dem anderen nicht vergebe, aus welchen Gründen auch immer, ich akzeptiere mich und ich akzeptiere den anderen

auch wenn ich weder mir, noch meinen Eltern, noch demjenigen vergeben kann,will, darf und werde die mich zutiefst verletzt haben, die mir das Herz gebrochen haben, ich liebe mich und ich akzeptiere mich, und ich liebe und akzeptiere mich in dieser Verbindung

atmen

Klopfakupressur - Punkte:

AB: Ich vergebe mir selbst, dass ich nicht für mich selbst in Aktion gehe

SA: ich vergebe mir selbst,dass ich meine Eltern anklage

UP: ich vergebe mir selbst, dass ich die Umstände als Entschuldigung nehme

UN: ich vergebe mir selbst, dass ich mich selbst anlüge

UL:ich vergebe mir selbst, dass ich mein Herz verleugne

SB: ich vergebe mir selbst, dass ich eine Fassade aufrecht erhalte

UA: ich vergebe mir selbst, dass ich Seifenblasen hinterher renne

Kopf: ich vergebe mir selbst, dass ich nicht klar sehen will
 


atmen
 


AB: ich vergebe mir selbst, dass ich mich kontrolliere, und meine Familie mit dazu

SA: ich vergebe mir selbst, dass ich die Schuld bei anderen suche

UP: ich vergebe mir selbst, dass ich die Schuld bei mir selbst suche

UN: ich vergebe mir selbst, dass ich mich in der Vergangenheit aufhalte

UL: ich vergebe mir selbst, dass ich mich in diesem Hamsterrad der Gedanken drehe

SB: ich vegebe mir selbst, dass ich meine Eltern, andere Personen, andere Umstände als Ursache benutzt habe, und nicht meine eigene Angst, für mich zu stehen

UA: ich vergebe mir selbst, dass all das, was mir angetan worden ist, als Rechtfertigung und Entschuldigung nehme, um weiter zu leiden

KOPF : ich vergebe meine Eltern, dass sie nur so reagieren konnten, wie sie es gelernt haben von ihren Eltern, dass sie nichts dazugelernt haben, dass sie nur innerhalb ihrer eigenen Grenzen handeln konnten, in ihrem eigenen Rollenverhalten feststeckten, wie auch ich in den meinen.
 


atmen

 


Wenn du wirklich dir selbst vergeben kannst, aus tiefstem Herzen heraus, wirst du spüren, was das für Auswirkungen in deinem Leben hat.
Alles was wir denken, manifestiert sich in unserem Leben.
Wir vergeben unseren Tätern nicht, genauso wir wir uns selbst nicht vergeben.
All die Wut, all der Neid, all der Ärger, der Hass machen uns alt, hässlich, krank, unfrei.
Wie sehr lieben und akzeptieren wir uns selbst?
Ist es nicht das grösste Geschenk, dass wir uns selbst machen können, uns selbst zu vergeben?
 


Klopfakupressur -Punkte:
Ich entscheide mich, die Schränke meines Bewusstseins aufzuräumen


herzlichst Kerstin